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January 8, 2012

How-to create individual HTML mass mailings


HTML email example
You need to create individual smart looking invitation emails e.g. for wedding or birthday or want to create an individual mass mailing, but you don´t have a newsletter server neither want to pay for a service offering such a solution online?

Solution described here requires only some knowledge of HTML and CSS. But you have to notice that creating an html email can be a very hard work to get it working on most email clients. Some popular clients like GMail or Outlook have lack of support for several CSS definitions. Though there are several guidelines that help to achieve cross-email client support. So if your layout isn´t too wicked it won´t be magic to create an individual mass mailing.

June 29, 2009

Quellcodeschnipsel in Eclipse

Innerhalb des WTP-Eclipse-Plugins gibt es eine Snippets-View, die zur Verwaltung von häufig verwendeten Quellcode-Abschnitten fungiert. Standardmässig sind bereits einige JSP-Codeschnipsel, wie z. B. der Include-Direktive, enthalten. Allerdings kann die Auswahl um weitere Kategorien (z. B. Java, PHP) und natürlich Codeschnipsel erweitert werden. Dabei lassen sich auch Platzhalter definieren, die beim einfügen per Doppelklick oder Drag´n Drop mit konkreten Werten ersetzt werden.

Interessant ist auch die Aktivierung/Deaktivierung der Anzeige von bestimmten Schnipsel-Kategorien je nachdem, was für ein Dateityp gerade in einem Editor geöffnet ist. Beispielsweise werden so Java-Schnippsel nur bei Java-Quellcode-Dateien angezeigt. Ebenso ist für einen Import und Export der Schnipsel im XML-Format gesorgt, so dass man seine Schnipsel auch mit anderen teilen kann.

June 27, 2009

Kurzevaluation Modellierungswerkzeuge (UML)

Auf der Suche nach einem leichtgewichtigen UML-Werkzeug zur Modellierung eines Klassendiagramms probierte ich einige aus und möchte kurz meine Eindrücke beschreiben. Der Fokus lag dabei auf kostenfreien Tools, die auch nur die grafische Modellierung von Klassendiagrammen ermöglichen sollen. Genauer gesagt kann ich gut auf die ganzen CASE- bzw- MDA-Features verzichten, da diese die Modellierung nur unnötig verkomplizieren. Außerdem kann ein solches Modell immer noch mit anderen Tool, wie beispielsweise oAW, nach eigenen Anforderungen verarbeitet werden.

Betrachtete Features:

  • Modellierung von Klassendiagrammen
  • Speicherung im XMI-Format bzw. Exportfunktion
  • Export für die Dokumentation (diverse Bildformate)

Fazit:

Für meine wenigen Anforderungen scheint ArgoUML am besten geeignet. Es ist schlank, also schnell heruntergeladen. Eine Installation ist nicht notwendig, da es als Java JAR ausführbar ist und somit auch auf allen Betriebssystemen läuft. Vom Funktionsumfang nimmt sich ArgoUML grob überblickt eigentlich nichts gegenüber den grafischen Editoren der Eclipse UML Tools. Allerdings lässt sich ArgoUML meiner Meinung nach einfacher bedienen und arbeitet direkt auf XMI in Version 1.2. Die UML Tools arbeiten dagegen mit einem XMI-Dialekt, der zwar auf XMI 2.x aufsetzt, sich aber einfach etwas von der originalen XMI-Spezifikation unterscheidet. Inwiefern sich beide Tools hinsichtlich der Weiterverarbeitung der Modelle - Stichwort MDA - eignen, lässt sich von mir nicht beurteilen.

Hinsichtlich der Komplexität der Handhabung der UML Tools könnte Topcased noch eine Alternative darstellen. Ich verwendete dieses Eclipse-Plugin, was auch auf dem Eclipse UML2-Projekt basiert vor zwei Jahren. Schon damals gab es eine reduzierte Property View, nichtsdestotrotz stellte sich die Modellierung mit diesem Werkzeug als enorm schierig dar. Ich kann nicht sagen, ob das Topcased-Plugin seither verbessert wurde, da zur Zeit die Website offline ist.

Die restlichen von mir kurz betrachteten Modellierungswerkzeuge sind hinsichtlich meiner Anforderungen schlichtweg ungeeignet, da meistens das XMI-Format nicht unterstützt wird oder eine Exportunktion für die Dokumentation fehlt.

Details zu verschiedenen Tools:

TinyUML

UMLet

  • kein XMI
  • merkwürdige Auswahl und Bearbeitung von Diagramm-Elementen
  • Java Standalone, Eclipse Plugin
  • viele Diagrammartens
  • Export in SVG, PDF, EPS
  • http://www.umlet.com/

BeoModeler

  • Webbasiert, Speicherung im XMI-Format (aber nicht valide, evtl. führt ein wenig Bearbeitung im Texteditor zu validen Dateien?!)
  • nur einfache Klassendiagramme (z. B. keine Typisierung von Attributen)
  • Export: Rational Software Modeler, Topcased
  • kein Bildexport
  • http://www.beotic.org/

Jink UML

ArgoUML

  • viele Diagrammarten
  • für den Funktionsumfang relativ schlank (8 MB)
  • Speicherung als komprimiertes XMI
  • Export und Import von XMI-Dateien
  • Bildexport: PNG, SVG, GIF, PS, EPS
  • Java, auch als Webstart Anwendung verfügbar
  • http://argouml.tigris.org/

Eclipse UML Tools

  • viele Diagrammarten
  • Modeling Distribution sehr groß (>300 MB)
  • arbeitet auf Basis vom Ecore UML2 XMI-Dialekt
  • Export: GIF, BMP, JPG, PNG, SVG, PDF
  • integriert in der Eclipse-IDE
  • Bearbeitung von Eigenschaften über die Property View ist immer noch etwa gewöhnungsbedürftig - hier wünscht man sich die Möglichkeit die angezeigten Eigenschaften zu definieren/einzuschränken, wie es z. B. bei MagicDraw funktioniert
  • Speicherverbrauch erfahrungsgemäß sehr hoch
  • http://www.eclipse.org/downloads/

Links

April 15, 2009

Kurzüberblick DSL-Frameworks

Erschien schon vor einiger Zeit, bietet aber einen guten, kurzen Überblick über das aktuelle Leistungsvermögen von Entwicklungsumgebungen zur Definition von DSLs.

December 17, 2008

HCI-Patterns

In meiner Masterarbeit beschäftigte ich mich mit Patterns (dt. Muster) für den Bereich der Human Computer Interaction (HCI), also der Mensch-Computer-Interaktion und möchte in diesem kurzen Beitrag erörtern, was HCI-Patterns charakterisiert und wie sich diese beispielsweise hinsichtlich der Software-Patterns einordnen.

Patterns allgemein

Zunächst muss der Begriff des Pattern im Allgemeinen geklärt werden. So ist ein Pattern als eine Vorlage von Schritten zum Erreichen eines bestimmten Ziels beschrieben [Crowther 1995]. Weiter wurde der Begriff grundlegend durch den Architekten Christopher Alexander, der 253 Patterns im Bereich der städtischen Architektur definierte, geprägt. Alexander [1977] zufolge ist ein Pattern eine dreiteilige Regel, die eine Beziehung zwischen einem bestimmten Kontext, einem Problem und einer Lösung ausdrückt, wobei es sich um ein wiederkehrendes Problem handelt, das mit der entsprechenden Lösung immer behoben werden kann.

Software-Patterns

Die Idee etabliert Lösungswege in Form von Patterns zu beschreiben, fand mit den Design-Patterns der Gang of Four (GoF) Einzug in das Software-Engineering. Allerdings sind diese Patterns lediglich von Sofwareentwicklern zu verstehen, da diese häufig technische Konstrukte umschreiben. Dies steht im Widerspruch zu der ursprünglichen Idee von Alexander [Borchers 2000b, van Welie 2001, 98f], da die Patterns von Alexander das Ziel verfolgen möglichst benutzerfreundliche Lösungen zu beschreiben. Diese können auch von Laien verstanden werden, so dass sie mit den Spezialisten besser kommunizieren können, wobei die Zusammenarbeit zwischen Bauherr und Architekt ein Beispiel darstellt.

Zwar verwenden die Software-Patterns die gleiche Form zur Beschreibung, aber im Unterschied zu den Architektur-Patterns verfolgen sie andere Ziele, wie Wiederverwendbarkeit, Flexibilität und Effizienz eines Systems [van Welie u. a. 2000]. Obwohl die Patterns in der Softwaretechnik nicht dazu dienen, dass der Endbenutzer seine eigene Software-Architektur beschreiben kann, haben sie dennoch ihre Daseinsberechtigung: Sie schaffen ein Vokabular zur Kommunikation zwischen Softwareentwicklern [Borchers 2000a].

HCI-Patterns

Die Patterns im Bereich HCI unterstützen den ursprünglichen Gedanken von Alexander stärker, da diese Probleme des Endbenutzer lösen [Borchers 2000b, van Welie 2001, 98f]. Ein HCI-Pattern kann folgendermaßen definiert werden:
„An HCI design pattern captures the essence of a successful solution to a recurring usability problem in interactive systems.“ [Borchers 2001, S. 179]

Demnach fokussieren sich HCI-Patterns auf wiederkehrende Usability-Probleme, wobei Usability als die „Qualität eines Systems hinsichtlich der leichten Erlernbarkeit, Bedienbarkeit und der Benutzerzufriedenheit“ [Rosson und Carroll 2000, S. 9] dargestellt wird und als Gebrauchstauglichkeit übersetzt werden kann. Deshalb findet sich auch häufig der Begriff des Usability-Patterns [Borchers u. a. 2001, Mahemoff und Johnston 2001, Henninger und Ashokkumar 2005]. Einige Ausführungen konzentrieren sich besonders stark auf die Usability, wonach ein Pattern, das nicht mindestens eine Usability-Eigenschaft aus einer vorgegebenen Menge von Eigenschaften positiv beeinflusst, kein HCI-Pattern ist [van Welie u. a. 2000]. Allerdings existiert keine Einigkeit über die Eigenschaften, so dass exemplarisch die von van Welie u. a. [2000] und Mahemoff und Johnston [1998] aufgelistet sind:
van Welie u. a. [2000] Mahemoff und Johnston [1998]
- Lernfähigkeit - Aufgabeneffizienz (Einfacheit, Effizienz)
- Einprägsamkeit - Wiederverwendung (Konsistenz)
- Geschwindigkeit der Durchführung - Benutzer-Maschine Kommunikation (Rückmeldung)
- Fehlerhäufigkeit - Robustheit
- Zufriedenheit - Flexibilität
- Erledigung der Aufgabe - Verständlichkeit (Einfachheit, Vertrautheit, Visueller Aufbau)

Beispiele für HCI-Patterns

Zum Abschluss sind einige Patterns aus dem Bereich der HCI aufgeführt, so dass der Anwendungsbereich deutlicher erscheinen sollte. Des Weiteren sind zahlreiche Sammlungen angegeben, die HCI-Patterns beschreiben. Diese Liste ist allerdings nicht vollständig und bei der Verwendung sollte der Nutzen eines beschriebenen Patterns immer kritisch hinterfragt werden. Auch wenn ein Pattern in einer der Sammlungen aufgelistet ist, so ist das keine Garantie für die "Korrektheit" der beschriebenen Lösung.
Sammlungen von HCI-Patterns:

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Literatur


[Borchers 2000a] BORCHERS, Jan: A Pattern Approach to Interaction Design. In: ACM (Hrsg.): Proceedings of the 3rd conference on Designing interactive systems: processes, practices, methods, and techniques, 2000 (Symposium on Designing Interactive Systems.), S. 369–378

[Borchers 2000b] BORCHERS, Jan O.: Interaction Design Patterns: Twelve Theses. In: The CHI 2000 Conference on Human Factors in Computing Systems, ACM, 2000, S. 2–3

[Borchers 2001] BORCHER S, Jan: A Pattern Approach to Interaction Design. John Wiley Sons, 2001. – ISBN 978-0-471-49828-5

[Borchers u. a. 2001] BORCHERS, Jan 0. ; FINCHER, Sally ; GRIFFITHS, Richard N. ; PEMBERTON, Lyn ; SIEMON, Elke: Usability pattern language: Creating a community. In: AI Society 15 (2001), Nr. 4, S. 377–385

[Crowther 1995] CROWTHER, Jonathan (Hrsg.): Oxford Advanced Learner ’s Dictionary of Current English. Bd. 5. Oxford University Press, 1995

[Henninger und Ashokkumar 2005] HENNINGER, Scott ; ASHOKKUMAR, Padmapriya: An Ontology-Based Infrastructure for Usability Design Patterns. In: Semantic Web Enabled Software Engineering (SWESE), 2005, S. 41–45

[Mahemoff und Johnston 2001] MAHEMOFF, Michael ; JOHNSTON, Lorraine J.: Usability Pattern Languages: the ”Language” Aspect. In: HIROSE, M. (Hrsg.): Human-Computer Interaction: Interact ’01. Tokyo, Japan : IOS Press, 2001, S. 350–358

[Rosson und Carroll 2000] ROSSON, Mery B. ; CARROLL, John M.: Usability engineering : scenario-based development of human-computer interaction. Morgan Kaufmann, 2000. – ISBN 1558607129

[van Welie 2001] WELIE, Martijn van: Task-based User Interface Design, Vrije Universiteit Amsterdam, Dissertation, 2001

[van Welie u. a. 2000] WELIE, Martijn van ; VEER, Gerrit C. van der ; ELIENS, Anton: Patterns as Tools for User Interface Design. In: VANDERDONCKT, Jean (Hrsg.) ; FARENC, Christelle (Hrsg.): Tools for Working With Guidelines: Annual Meeting of the Special Interest Group, Springer Verlag, 2000

March 29, 2008

Diagramme online erzeugen (Google Charts)

In der letzten Wochen stieß ich auf die Google Chart API, wodurch sich einfach, schnell und ohne zusätzliche Frameworks Diagramme erzeugen lassen. Dies kann mitunter für die eigene Webseite hilfreich sein, um beliebige Daten grafisch zu präsentieren. Die angebotenen Möglichkeiten sind durchaus umfangreich, da die API ebenso von Google Analytics verwendet wird.

Nachfolgend ist ein Beispiel eines durch die API erzeugtes Diagramm dargestellt.
Downloadstatistik-Diagramm mit Google Chart generiert

Die Anfrage dazu sieht folgendermaßen aus:
http://chart.apis.google.com/chart?cht=p3&chd=t:40,12,4,4
&chs=550x150&chl=Diplomarbeit|JSF-Cartridge|BibTeX_Diploma|BibTeX_QM-Part
&chtt=Download Statistics

Zur detaillierteren Beurteilung der Fähigkeiten der API habe ich ein kleines Wordpress Plugin geschrieben, welches in der Wordpress Sitebar eine Statistik der Downloads auf der Webseite darstellt. Das Ergebnis ist in der rechten Spalte zu sehen. Dabei greift das Plugin auf die Daten des Download-Verwaltungsplugins Download Counter zurück.

January 28, 2008

LaTeX-Editor für MacOS

Vor einiger Zeit schrieb ich bereits einen kleinen Artikel zu LaTeX-Editoren unter Windows. Da ich mittlerweile auf einem Mac arbeite, benötigte ich auch dafür einen geeigneten Editor. Ich habe ihn gefunden: TeXShop

Dieser Editor bietet wirklich das, was die anderen Editoren unter Windows versprachen. Allerdings muss nicht erst konfiguriert oder zusätzliche Software instlliert werden. So funktioniert das Springen an eine Stelle im Zieldokument und ebenso aus diesem zum LaTeX-Dokument (Apfel + Doppelklick).

TeXShop-PDF>TeXTeXShop-TeX>PDF

Für meine Ansprüche ist dieses Tool ideal, so dass es damit sogar richtig Spass macht Dokumente zu erstellen. Ich überlege auch nicht mehr, ob ich eine WYSIWYG-Office Anwendung für kleinere Dokumente benutze oder doch LaTeX.

November 30, 2007

Tools für (Web-)Entwickler: Firefox Add-ons

Geeignete Werkzeuge können die Entwicklung und das Testen von Webanwendungen erheblich erleichtern. Nachfolgend eine kurze Aufzählung von Add-ons, die jeder Entwickler installiert haben sollte:

Firebug

Schon lange kein Geheimtipp mehr, dient dieses Tool zum Debugging von JavaScript. Vor allem untertützt es bei der Überprüfung von AJAX-Funktionen, da es XMLHttpRequests anzeigen kann und zum Profiling von JavaScript geeignet ist. Daneben bietet Firebug ebenso Hilfestellung beim Debugging von XHTML und CSS.

Web Developer

Wie der Name schon sagt dient dieses Add-on dazu, die Erstellung von Webanwendungen zu erleichtern. Ebenso wie Firebug kann der XHTML-Code sowie das dazugehörige CSS inspiziert werden. Allerdings bietet es zusätzliche Funktionen, wie die Deaktivierung der Stylesheets oder JavaScript. Es können Webseiten und CSS validiert werden, Accessibility Tests angestoßen oder die Ansicht im PDA simuliert werden.

Selenium IDE

Der Test von Webseiten war bislang ein schwieriger Teil. Mittels Selenium gehört dies der Vergangenheit an, da Testszenarien einfach einmalig mit allen Klicks und Eingaben aufgenommen werden können und dann beliebig oft wiederholbar sind. So ist die Erstellung von Testfällen sehr einfach. Bezüglich der Continuous Integration sollen die Selenium Testfälle auch mit Ant ausführbar sein, was ich bisher noch nicht getestet habe.

January 28, 2007

Windows LaTeX Editor

Da ich mich langsam auf meine Diplomarbeit vorbereite, stellt sich mir die Frage, mit welchem Schreibwerkzeug ich die Arbeit anfertigen werde. Zur Auswahl steht OpenOffice und LaTeX.

Sicher hat OpenOffice den Vorteil eines WYSIWYG Editors, wo man gleich sieht, wie das Geschriebene aussieht. LaTeX mit seiner Syntax ist da schon kryptischer. Bisher habe ich noch keinen vernünftigen Editor für LaTeX unter Windows gefunden, der diesen Nachteil gegenüber Office Programmen ausgleichen konnte.

Jedoch bin ich vor einiger Zeit auf den Editor LEd gestoßen. LEd verfügt über eine integrierte DVI Vorschau. Zwar muss noch kompiliert werden, bevor das Dokument angezeigt wird, aber die paar Sekunden kann ich warten.