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July 6, 2009

REST-Anwendungen mit Spring 3.0

Die Interoperabilität zwischen heterogenen Softwaressystemen ist eine interessante Aufgabe. Zur Realisierung stehen heutzutage Web-Services über SOAP oder die Verwendung von REST zur Verfügung. Web-Services über SOAP sind unabhängig vom Übertragungsprotokoll und damit flexibler als REST, wobei HTTP verwendet wird. Außerdem sind für Web-Services ausführliche Definitionen der Schnittstellen (WSDL) und beim Austausch von Daten ein großer Anteil von Verwaltungsinformationen innerhalb der ausgetauschten XML-Nachrichten erforderlich. Das hat auch alles seine Vorteile, aber für eine einfache Anwendung, die lediglich Dienste/Informationen für andere Software zur Verfügung stellen möchte, scheint derzeit mit REST und der Verwendung des verbreiteten HTTP der pragmatischere Ansatz vorzuliegen.

In diesem Beitrag soll es aber nicht über die Unterschiede oder Vor- und Nachteile von Web-Services über SOAP gegenüber REST gehen, sondern die einfache Implementierung von Funktionalität über REST mit Spring 3.0 aufgezeigt werden. Anzumerken in diesem Zusammenhang sei noch, dass zum jetzigen Zeitpunkt Spring 3.0 noch nicht fertiggestellt ist und der Milestone 3 Verwendung findet. Allerdings sollte sich an der Anwendung nichts Grundlegendes ändern, da das Release von Spring 3.0 für das zweite Halbjahr 2009 angekündigt ist.

Zur Demonstration zeige ich in diesem und den folgenen Beiträgen die Implementierung einer rudimentären Webanwendung mit Sping MVC. Diese soll lediglich eine einfaches Ticketssystem abbilden, wobei lediglich Tickets angezeigt und die CRUD-Operationen unterstützt werden.

January 22, 2007

Web Service mit Java 6

Im neuen Java Release (Mustang) besteht die Möglichkeit ohne weitere Zusatzmittel mit Web Services zu arbeiten. Es ist sehr einfach einen solchen Service lokal zu testen. Lediglich die Klasse, die Services (Methoden/Funktionalität) bereitstellen soll, wird mit einigen Annotations versehen.

Um eine Klasse als Web Service zu kennzeichnen wird sie mit der Annotation javax.jws.WebService und Service Methoden mit javax.jws.WebMethod markiert. Außerdem muss der Web Service veröffentlicht werden. Hier hilft die Klasse javax.xml.ws.Endpoint, die eine statische Methode publish(String address, Object implementor) zur Verfügung stellt.

package webservicetest;
import javax.jws.WebService;
import javax.jws.WebMethod;
import javax.xml.ws.Endpoint;

@WebService
public class CalculatorService{

@WebMethod
public int duplicate(int value){
return value * 2;
}

public static void main(String[] args) {
Endpoint.publish("http://localhost:8080/Calculator", new CalculatorService());
}
}


Startet man die main Methode dieser Klasse, ist der Web Service unter der URL http://localhost:8080/Calculator so lange verfügbar bis das Programm terminiert. Als Test kann die URL http://localhost:8080/Calculator/rate?WSDL aufgerufen werden. Im Browser erscheint daraufhin eine Beschreibung des Services im WSDL Format.

Mehr Informationen und weitere Möglichkeiten finden sich in der Java 6 API.

December 15, 2006

Neue Funktionen von Java 6

Anfang Dezember hat Sun Java 6 (Codename Mustang) veröffentlicht. Im Gegensatz zum Sprung von Java 1.4.2 auf Java 5 (Tiger) sind die Veränderungen zwischen Tiger und Mustang nicht so tiefgreifend. Trotzdem bietet das Mustang Release einige sinvolle Neuerungen.

Dazu gehört die intergrierte Web Service API, die die Erstellung eines solchen so einfach wie nie zuvor macht. Außerdem wurden einige Verbesserungen im Bereich Datenbankenzugriff vorgenommen. So wird JDBC 4.0 unterstützt. Daneben kommt Java 6 jetzt auch mit einer eigenen Datenbank (Java DB). Hier handelt es sich im wesentlichen um Apache Derby. Der Vorteil liegt darin, dass in einer Desktop Anwendung diese benutzt werden kann - es muss keine weitere Software eingebunden werden, um Daten persistent abzulegen.

Weiterhin soll die Performance bei Desktop Anwendungen verbessert worden sein, da einige Prüfungen nicht mehr zur Laufzeit sondern bereits beim Kompilieren durchgeführt werden. Auch das Look & Feel der Benutzeroberfläche (GUI) passt sich nun besser dem Betriebssystem an.

Ein sehr guter Überblick hier